Kaarst: Aktivkohle entfernt Spurenstoffe aus dem Abwasser
Im Gruppenklärwerk Kaarst-Nordkanal ist eine neue Anlage zur Entfernung von Spurenstoffen aus dem Abwasser in Betrieb. Mit Pulveraktivkohle entfernt der Erftverband unter anderem Arzneimittelrückstände und Chemikalien. Die Anlage erweitert die Abwasserbehandlung um eine vierte Reinigungsstufe.
Die Pulveraktivkohle wird automatisch dosiert und bindet die im Abwasser enthaltenen Spurenstoffe. Das teilt der Erftverband mit. Die neue Anlage ergänzt die bereits bestehende Membrantechnik im Gruppenklärwerk.
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Die Membranfilter im Klärwerk Kaarst-Nord halten die mit Schadstoffen beladenen Kohlepartikel zurück. Laut Angaben des Erftverbands gelangen deutlich weniger schädliche Substanzen in die Gewässer. Der Anlage gingen mehrere Jahre Forschung und Erprobung voraus. Das Gruppenklärwerk ist für 80 000 Einwohnerwerte ausgelegt. Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union über den Just Transition Fund im Rahmen der "Blauen Infrastruktur Rheinisches Revier" gefördert.
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