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Grundstein für neue Kläranlage Leverkusen gelegt

Mit der feierlichen Grundsteinlegung starteten am 9. Oktober offiziell die ersten Arbeiten für den Neubau der Kläranlage Leverkusen. Der Wupperverband baut auf dem Gelände seiner bereits vorhandenen Anlagenteile eine komplett neue Kläranlage mit modernster Technik. Diese übernimmt ab 2032 die vollständige Reinigung der kommunalen Abwässer aus Leverkusen, Leichlingen, Burscheid sowie Teilen der Städte Solingen, Wermelskirchen und Bergisch Gladbach.

Zur Grundsteinlegung für das neue Betriebsgebäude kamen neben Minister Oliver Krischer (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, MUNV), der Kölner Regierungspräsident Gregor Lange, Stadtspitzen sowie Vertreterinnen und Vertreter der angeschlossenen Kommunen, des MUNV, der Wupperverbandsgremien, der beteiligten Firmen und weitere Unterstützer und Projektpartner. „Der Neubau der Kläranlage Leverkusen ist ein Leuchtturmprojekt für Nordrhein-Westfalen. Hier investieren wir in moderne Technik, die unsere Gewässer besser schützt und für sauberes Wasser sorgt. Das ist unverzichtbar für eine lebenswerte Zukunft", sagte Umweltminister Oliver Krischer. Erstmals in Deutschland wird bei einer Anlage dieser Größenordnung Membrantechnologie als sogenannte 4. Reinigungsstufe zum Einsatz kommen. Diese ermöglicht in Kombination mit der Zugabe von Pulveraktivkohle eine gezielte Entfernung von Spurenstoffen, wie z. B. Rückständen von Medikamenten, sowie von Mikroplastik. Zusätzlich erfolgt eine Entkeimung, so dass der Verbreitung von multiresistenten Erregern entgegengewirkt wird.

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Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten bei laufendem Anlagenbetrieb. Zunächst entstehen ein neues Betriebsgebäude, eine Energieübergabestation und ein Hochwasserpumpwerk. Die biologische Reinigungsstufe soll 2031 in Betrieb gehen, die Schlammbehandlung 2032.
Die Zeitkapsel wird auf dem Baufeld in die Erde gelassen. Von links nach rechts: Annegret Bruchhausen-Scholich (Bürgermeisterin Leverkusen), Dirk Gengnagel (Wupperverband), Claudia Fischer (frühere Verbandsratsvorsitzende Wupperverband), Mike Giera (stv.
Die Zeitkapsel wird auf dem Baufeld in die Erde gelassen. Von links nach rechts: Annegret Bruchhausen-Scholich (Bürgermeisterin Leverkusen), Dirk Gengnagel (Wupperverband), Claudia Fischer (frühere Verbandsratsvorsitzende Wupperverband), Mike Giera (stv. Vorsitzender Verbandsrat Wupperverband), Ingo Noppen (Vorstand Wupperverband), Oliver Krischer (Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen), Gregor Lange (Regierungspräsident Köln). Foto: Wupperverband, Benjamin Schäfer

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