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22.10.2021

Wissenschaftlerinnen an der FH Münster forschen für ein Regenklärbecken in Iserlohn

Doktorandin Maike Wietbüscher und Nachwuchsprofessorin Dr.-Ing. Nina Altensell entwickeln am Institut für Infrastruktur - Wasser - Ressourcen - Umwelt der FH Münster ein Bauteil, das die Strömung des Regenwassers im Regenklärbecken so lenkt, dass die Sedimentation von Partikeln schneller erfolgt. Man könne mit dem Bauteil zukünftig auch ältere Anlagen nachrüsten. In einem Neubau erstmals eingesetzt wird das Bauteil in Iserlohn: Die Stadt Iserlohn will in einem Gewerbegebiet ein Rundbecken mit zentralem Zulauf errichten, der mit dem neu entwickelten Bauteil versehen ist. Mithilfe von numerischen Simulationen und Versuchen in einem kleinen Regenbeckenmodell analysieren Wietbüscher und Altensell derzeit die Durchströmungsprozesse und berechnen das Sink- und Absetzverhalten der feinen und leichten Partikel. Die Ergebnisse übertragen sie auf die Iserlohner Beckengröße sowie realistische Wasser- und Schadstoffmengen. In das Projekt fließen auch die Erkenntnisse der Forschungsvorhaben MEREBEN und RÜZEN der Arbeitsgruppe Wasserbau und Hydromechanik am IWARU ein. Das Projekt „Neubau eines runden Regenklärbeckens mit zentraler Anströmung im Gewerbegebiet Dröschede in Iserlohn - RKB zentral” mit der Stadt Iserlohn läuft bis Dezember 2023.

Wie ist das Fließ- und Absetzverhalten der Schmutzpartikel? Davon wird abhängen, wie der Zulauf im Iserlohner Regenklärbecken gestaltet werden muss. (Foto: FH Münster/Anne Holtkötter)

Webcode: 20211022_021