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30.06.2021

Bau der Klärschlammtrocknungsanlage Oberlausitz begonnen

Jährlich rund 50 000 Tonnen Klärschlamm von kommunalen Kläranlagen aus der Region sollen ab 2022 in Boxberg/Oberlausitz mithilfe der Kraftwerksabwärme getrocknet werden. Der symbolische Spatenstich für den Bau einer entsprechenden Anlage in Boxberg/Oberlausitz erfolgte am 29. Juni 2021. Betreiber ist Veolia, die hier rund zehn Millionen Euro investiert. Aus dem Klärschlamm wird ein energiereicher Ersatzbrennstoff hergestellt, der direkt für die Energiegewinnung im Boxberger Kraftwerk der LEAG genutzt sowie in regionalen Zementwerken verwertet werden kann. Herz der modernen Trocknungsanlage wird eine 60 × 15 × 8 Meter hohe, geschlossene Halle sein, in der sich der Trockner befindet. In einem etwa 25 Meter hohen Silo wird das getrocknete Klärschlammgranulat aufgefangen und kann anschließend als Ersatzbrennstoff genutzt werden. Für den Betrieb der Anlage plant Veolia bis zu vier Arbeitsplätze. Nach 2038, wenn die letzten beiden Blöcke des Boxberger Kraftwerks außer Betrieb gehen sollen, plant Veolia die für die Klärschlammtrocknung benötigte Wärme aus regenerativen Energiequellen zu gewinnen.

Symbolischer 1. Spatenstich: Veolia investiert in Boxberg /Oberlausitz 10 Millionen Euro in eine Anlage, in der ab 2022 jährlich bis zu 50.000 Tonnen Klärschlamm mit der Restwärme aus dem Kraftwerksbetrieb der LEAG getrocknet werden sollen. (Foto: Veolia)

Webcode: 20210630_003