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17.03.2021

Lachsdetektor zur Erfolgskontrolle am Rhein

In verschiedenen deutschen Gewässern werden Lachse angesiedelt. Um den Erfolg solcher Maßnahmen zu untersuchen, hat ein deutsches Forschungskonsortium unter Beteiligung von Studierenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ein Diagnoseverfahren entwickelt. Das Lachs-Nachweisverfahren („Salmon Detection Test”, kurz SDT) verknüpft ein bereits in den USA und Irland genutztes Verfahren mit neuen Diagnosetechniken. Das Verfahren kann die Lachs-DNA vom Erbgut anderer in den Gewässern lebender Fische wie Bachforelle, Regenbogenforelle, Meerforelle und Äsche unterscheiden. Bereits nach 15 bis 30 Minuten liefert der unaufwendige Test eindeutige Ergebnisse. Das Projekt GeMoLaR wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.

Prof. Dr. Christopher Bridges vom HHU-Institut für Stoffwechselphysiologie/Ecophysiology entnimmt Wasserproben am Hasper Bach, um darin mittels des neuen SDT-Verfahrens Spuren von Lachs-DNA zu suchen. (Foto: HHU / Christopher Bridges)

Webcode: 20210317_002