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09.10.2020

Neue Fischwechselanlagen für die Mosel

Die Mosel bekommt neue Fischwechselanlagen. Das Land Rheinland-Pfalz und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) haben Mitte Oktober eine entsprechende Zusatzvereinbarung unterzeichnet. Mit der Vereinbarung wird die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit an der Mosel vorangebracht. Ab sofort verstärkt der Bund sein Engagement und finanziert siebeneinhalb Stellen beim Land, die bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord angesiedelt werden, und richtet beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn eine neue Koordinierungsstelle ein. Der Bund übernimmt weiterhin die gesamten Planungs- und Baukosten, das Land die Planungs- und Bauleitung. Die Vereinbarung ergänzt die 2009 geschlossene und 2011 angepasste Kooperationsvereinbarung zum gemeinsamen Vorgehen bei der Planung und Realisation von Fischwechselanlagen an den zehn Staustufen der Mosel zwischen Koblenz und Trier. Die neuen Fischwechselanlagen dienen der Herstellung der Durchgängigkeit der Mosel für Wanderfische wie zum Beispiel dem Lachs und damit dem Erreichen der Bewirtschaftungsziele gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie. Sie sind als naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahme für den Bau der zweiten Schleusenkammern an der Mosel anerkannt.

Webcode: 20201009_002