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Wasserwirtschaftliche Zukunft der Lausitz – Sachsen und Brandenburg bauen Zusammenarbeit aus

Sachsen und Brandenburg wollen ihre enge Zusammenarbeit zur Bewältigung der wasserwirtschaftlichen Herausforderungen im Lausitzer Revier weiter stärken. Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Besuch am Speicherbecken Lohsa II sowie am Bärwalder See tauschten sich Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und Brandenburgs Umweltministerin Hanka Mittelstädt Ende Juli 2026 über die künftigen Herausforderungen des Bergbauwassermanagements und des Wasserhaushalts in der Lausitz aus. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen von Kohleausstieg, Strukturwandel und Klimarisiken auf die Wasserverfügbarkeit sowie die Notwendigkeit eines abgestimmten Vorgehens von Ländern und Bund.

Im Gespräch verständigten sich von Breitenbuch und Mittelstädt zu den wesentlichen wasserwirtschaftlichen Aufgaben der kommenden Jahre. Dazu zählen eine prognostische Wasserbilanzierung für die kommenden Jahrzehnte, die Weiterentwicklung der wasserwirtschaftlichen Bergbauspeicher sowie der Aufbau belastbarer Planungsgrundlagen und -instrumente wie das Grundwassermodell Lausitz. Beide Minister bekräftigten zudem die Notwendigkeit, gegenüber dem Bund weiterhin geschlossen aufzutreten. Im Mittelpunkt steht dabei die zügige Umsetzung des Beschlusses der Umweltministerkonferenz zur Einrichtung eines Bund-Länder-Gremiums. Ziel ist es, die wasserwirtschaftliche Sanierung der Braunkohlenfolgelandschaften koordiniert voranzubringen und langfristig einen sich weitgehend selbst regulierenden Wasserhaushalt im Lausitzer Revier zu ermöglichen.

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