TU Hamburg vernetzt Umweltlabore in Deutschland und China
Die Technische Universität Hamburg (TUHH) hat gemeinsam mit dem Feishu Institute ein neues Umweltreallabor in Shanghai eröffnet. Das sogenannte Sister Lab ist mit dem bestehenden CampusLab in Hamburg verbunden. Beide Einrichtungen sollen gemeinsam Umweltprozesse untersuchen und Forschungsdaten austauschen.
Im Mittelpunkt steht die Wechselwirkung zwischen Böden, Wasser, Vegetation und Atmosphäre unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Die Umweltdaten liefern vernetzte Sensoren und innovative Monitoring-Technologie. Forschende können so Analysen vergleichen und gemeinsame Maßnahmen beschließen. Auswirkungen des Klimawandels auf Umweltprozesse besser zu verstehen ist das erklärte Ziel.
Gemeinsame Ausbildung
Neben internationalen Forschungsprojekten fokussiert sich die Initiative auf eine gemeinsame Ausbildung durch Workshops, Lehrveranstaltungen und Feldmessungen. Die Kooperation wurde vom Institut für Geohydroinformatik (GHI) ins Leben gerufen und wird von diesem geleitet. Im CampusLab in Hamburg können Umweltprozesse unmittelbar beobachtet, gemessen und untersucht werden. Zugleich ist dieses Freiluftlabor eine wichtige Plattform für die Zusammenarbeit der TU Hamburg mit dem Institut für Wasser, Umwelt und Gesundheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-INWEH) im Rahmen des United Nations University Hubs „Engineering to Face Climate Change“. Die Initiative soll einer neuen Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren zugutekommen, für die eine Zusammenarbeit über Fachdisziplinen, Kulturen und Ländergrenzen hinweg selbstverständlich ist.
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