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Tschechien: EIB-Darlehen für Abwasserbehandlung in Brno

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat mit dem Wasser- und Abwasserunternehmen BVK der tschechischen Stadt Brno einen Darlehensvertrag über 1,3 Milliarden tschechische Kronen (etwa 53,2 Millionen Euro) unterzeichnet. Die BKV will die Klärschlammbehandlung der Kläranlage Modřice modernisieren. Die BVK ist eines der größten Wasser- und Abwasserunternehmen des Landes: Sie versorgt die 415 000 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Brno und mehrerer umliegender Ortschaften. Der Ersatz der veralteten Klärschlammbehandlungsanlage bringt wirtschaftliche und soziale Vorteile. So wird der Stromverbrauch während des Behandlungsprozesses laut einer Mitteilung der EIB nahezu halbiert. Das Projekt werde auch die Umweltbilanz und die öffentliche Gesundheit verbessern und die BVK in die Lage versetzen, die EU-Abwasservorschriften einzuhalten. In Tschechien sind 86 Prozent der Bevölkerung an die Kanalisation angeschlossen.

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20240603_006

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