Trocknung mit überhitztem Wasserdampf – strombasiert und energieeffizient
Mit einem neuen Ansatz wollen Forschende am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Zusammenarbeit mit Industriepartnern den Trocknungsprozesse dekarbonisieren: Statt Heißluft verwenden sie überhitzten Wasserdampf bei Atmosphärendruck. Kombiniert mit einer Wärmepumpe und einer smarten Steuerung, spart das Heißdampftrocknungsverfahren deutlich Energie und vermeidet den Einsatz von Erdgas, so Fraunhofer IGB. So wollen die Partner durch die Nutzung von strombasiertem Heißdampf (überhitztem Wasserdampf) den Energiebedarf für das Trocknen um den Faktor 2 bis 4 senken – je nach Trocknungsart und Temperaturniveau. Möglich sei der Einsatz der Heißdampftechnologie in verschiedenen Trocknern wie Band-, Trommel- oder Sprühtrocknern.
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20260814_003