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TH Lübeck: Projekt zur Wärmgewinnung aus Oberflächengewässern

Im Forschungsprojekt SCET (Smart Connected Environments) bauen Wissenschaftler*innen der TH Lübeck ein digitales Modell, in dem der Einsatz von Wärmepumpen in Lübecks Oberflächengewässern untersucht wird. Im Modell werden dann konkrete Daten unter anderem aus den Bereichen Energie, Wetter, Ökologie und später auch Nutzungsverhalten der Menschen gesammelt und aufbereitet. Zu dem Projekt haben sich acht Professoren aus allen vier Fachbereichen der TH Lübeck haben zusammengetan.

Das Projekt ist dreiteilig. Im ersten Modul wird die Daten- und KI- Infrastruktur aufgebaut, in der Daten aus dem Wasser-Wärme-Energie-Klima-Nexus eingespeist und auch mithilfe von künstlicher Intelligenz aufbereitet werden. Das zweite Modul, das Forschungsprojekt SEEN (Smart Environment and Energy Nexus), wird die Infrastruktur aus Modul 1 nutzten, um den Nexus Wasser – Energie – Wärme – Umwelt abzubilden. Insgesamt geht es um die Verbindung von Umwelt-, Energie- und Stadtdaten in einem Netzwerk. Im dritten Modul steht die Nachwuchsförderung im Vordergrund – Nachwuchswissenschaftler*innen setzen unter dem Dach des Promotionszentrums Lübeck eigene Forschungsvorhaben um; auch der Transfer in die Gesellschaft wird hier organisiert.

Das Projekt wird im Rahmen der Maßnahme HAW-Forschungsraum Qualifizierung mit 3,9 Millionen Euro gefördert vom Bundesforschungsministerium, der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz und dem Land Schleswig-Holstein.

V. l. n. r.: Projektleiter Prof. Claas Heymann, Johanna Scheider, Franz Weinland inspizieren eine WATR-Monitor Sonde, zur Verfügung gestellt von Ocean Metrics GmbH aus Fockbeck bei Kiel. (Foto: Lutz Roeßler/TH Lübeck)

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