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Talsperre Eibenstock vor 40 Jahren eingeweiht

Sachsens größte Trinkwassertalsperre, die Talsperre Eibenstock im Erzgebirge, wurde am 20. Juni 1986 feierlich eingeweiht. In Betrieb ging sie allerdings schon 1982 und versorgt seitdem den Großraum Chemnitz-Zwickau mit Trinkwasser. Die endgültige Fertigstellung der größten Trinkwassertalsperre Sachsens erfolgte dann im Jahr 1987.

Nach dem verheerenden Hochwasser 1954 in Zwickau wurde der Bau der Talsperre Eibenstock als Brauchwassertalsperre und zum Schutz vor Hochwasser geplant. Probleme der Trinkwasserversorgung des Großraums Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und Zwickau führten allerdings dazu, dass 1968 der Bau einer Trinkwassertalsperre bei Eibenstock beschlossen wurde. Noch weit vor der Fertigstellung fand im März 1981 der erste Probestau statt. Ab April 1982 konnte Trinkwasser in das Fernwassernetz eingespeist werden.

Der Stausee hat bei Vollstau eine Wasserfläche von 3,7 Quadratkilometern und ein Fassungsvermögen von mehr als 84 Millionen Kubikmetern. Neben der Trinkwasserversorgung gehören der Hochwasserschutz der Region und bei Trockenheit die Erhöhung des Wasserstands der Mulde zu den Aufgaben der Talsperre Eibenstock.

Probestau an der Talsperre Eibenstock 1981 (Foto: Landestalsperrenverwaltung Sachsen/Archiv)

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