Stellungnahme des SRU zu zirkulärem Bauen vorgestellt
Zirkuläres Bauen schont sowohl Klima als auch Rohstoffe und spart langfristig Kosten. Vorreiter der Branche zeigen bereits, wie dies möglich ist, doch es fehlt die breite Umsetzung in den Markt. Wie zirkuläres Bauen stärker in die Praxis kommt, analysiert der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in einer Stellungnahme vom April 2026. Zirkuläres Bauen bedeutet, Gebäude möglichst zu erhalten, Bauprodukte wiederzuverwenden sowie den Um- und Rückbau bereits bei der Planung mitzudenken. Technisch sei bereits vieles machbar, teilweise gebe es offene rechtliche Fragen.
Der SRU hat fünf Ansatzpunkte identifiziert, um zirkuläres Bauen stärker in die Praxis zu bringen: 1. Digitalisieren – Standards schaffen, 2. Qualifizieren – Wissen vermitteln, 3. Fördern – Anreize setzen, 4. Kreisläufe schließen – rechtlich steuern, 5. Leitbild leben – öffentliche Hand als treibende Kraft.
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