Startschuss für Ausbau der Moorforschung in Greifswald
Einen Förderbescheid zum Ausbau der Greifswalder Moorforschung haben Bundesumweltminister Carsten Schneider und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in Berlin bei einer Auswärtigen Kabinettssitzung der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern übergeben. Seit Juli 2026 fördert das Bundesumweltministerium ein Forschungsvorhaben Moor mit insgesamt rund 14 Millionen Euro. Dabei sollen dringende Forschungsfragen zu Mooren mit hoher Praxisrelevanz gelöst und die Moorforschung gestärkt und weiterentwickelt werden. Dafür sollen unter anderem international einzigartige Datenbanken und Forschungsinfrastruktur zu Mooren ausgebaut werden. Im Fokus werden Forschung zu Biodiversität, Wasserhaushalt und nachhaltiger Nutzung von Mooren und die Bereitstellung von praxisrelevantem Wissen stehen. Die Expertise fließt ein in die Erarbeitung von konkreten Anwendungsfällen und in die Entwicklung von Wertschöpfungsketten für Produkte aus der nassen Moorbewirtschaftung. Die Moorforschung in Greifswald hat eine über 200 Jahre lange Tradition. Die bundesweit einzige Professur für Moorforschung ist an der Universität Greifswald verortet. Rund 100 Personen von drei Fakultäten forschen dort gegenwärtig zu Mooren.
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