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Stadtentwicklung durch naturnahe Ufergestaltung an Bundeswasserstraßen

Eine integrierte Gewässer- und Stadtentwicklung bietet erhebliche Potenziale bei der naturnahen Ufergestaltung an Bundeswasserstraßen. Die HafenCity Universität Hamburg hat ein entsprechendes Forschungsprojekt zusammen mit dem Büro bgmr Landschaftsarchitekten GmbH in den Jahren 2022/23 bearbeitet. Auftraggeber waren das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bau (BMWSB). Im Förderprogramm Blaues Band Deutschland werden bislang Maßnahmen vor allem außerhalb urbaner Räume realisiert. Dabei können auch diese oft stark verdichteten Stadträume entlang der Gewässer profitieren und die Maßnahmen zur Verbesserung von Umwelt- und Lebensqualitäten und Klimaanpassung beitragen. Für Kommunen bietet die naturnahe Ufergestaltung von Flüssen und Kanälen große Potenziale für die Stadtentwicklung. Ihre Umgestaltung eröffnet Chancen für Räume zur Begegnung, Bewegung, Freizeit- und Erholung und Grünraumvernetzung. Dies erfordert die Zusammenarbeit von ökologischer Gewässerentwicklung und freiraumplanerischer Aufwertung. Verantwortliche in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung müssen mit kommunalen Akteuren zusammenkommen. Der Ergebnisbericht zum Forschungsprojekt „Stadt am Blauen Band“ steht zum kostenlosen Download bereit

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20240118_001

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