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Spatenstich für Anlage zur Klärschlammverwertung in Köln Merkenich

Mit einem gemeinsamen Spatenstich haben die Gesellschafter der KLAR GmbH Ende April 2026 den Bau der Klärschlammverwertungsanlage am Standort Köln Merkenich offiziell eingeläutet. Das Projekt ist ein zentraler Baustein für eine zukunftssichere und kommunale Klärschlammverwertung in Köln und der Region, so das Unternehmen. Voraussetzung für den Baubeginn war die immissionsschutzrechtliche Genehmigung, die die Bezirksregierung Köln bereits im Februar 2026 erteilt hat. Die Genehmigung umfasst die Errichtung der baulichen und verfahrenstechnischen Anlagen. Der Genehmigungsbescheid bestätigt zudem, dass die Anlage alle maßgeblichen Anforderungen des Umwelt-, Immissions- , Wasser- und Baurechts erfüllt. In den durchgeführten Gutachten wurde nachgewiesen, dass die geplante Anlage die geltenden Grenzwerte für Luftschadstoffe, Lärm und sonstige Umwelteinwirkungen einhält. Auch die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung zeigen, dass von der Anlage keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu erwarten sind. Die Anlage entsteht auf einem bestehenden Kraftwerksstandort der RheinEnergie.

Gesellschafter der KLAR GmbH sind die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR, die Stadtwerke Köln GmbH (SWK), die Bundesstadt Bonn und die Klärschlammkooperation Poolgesellschaft mbH (KKP), ein Zusammenschluss einiger kleinerer Städte und Umlandgemeinden. Die Anlage kann den Klärschlamm von ca. zwei Millionen Einwohnern verwerten. Pro Stunde können bis zu 20 Tonnen Klärschlamm thermisch verwertet werden. Die daraus gewonnene thermische Energie soll der Fernwärme- und Stromversorgung in Köln dienen.

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