Sektkellerei Henkell plant betriebseigene Abwasserbehandlungsanlage
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren für eine neue, betriebseigene Abwasserbehandlungsanlage der Henkell & Co. Sektkellerei KG in Wiesbaden eingeleitet. Mit der Anlage soll ein Teil des auf dem Betriebsgelände anfallenden Abwassers künftig vor Ort behandelt und anschließend in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden.
Die geplante Abwasserbehandlung umfasst unter anderem eine anaerobe Reinigungsstufe. Das dabei entstehende Biogas soll künftig am Standort genutzt werden. Dafür ist vorgesehen, das bestehende Blockheizkraftwerk (BHKW) künftig mit einem Gemisch aus Erdgas und Biogas zu betreiben. Bisher wird das beim Unternehmen anfallende Produktionsabwasser über die kommunalen Klärwerke in Wiesbaden behandelt. Durch eine eigene Abwasserbehandlungsanlage soll laut Antragsteller die Schadstoffbelastung des Abwassers vor der Einleitung in die öffentliche Kanalisation minimiert werden. Dies führt zu einer Kapazitätsentlastung der kommunalen Kläranlagen.
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