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Schleswig-Holstein: 500 neue und sanierte Gewässer für den Amphibienschutz

Bereits 500 Teiche wurden im Rahmen des Projekts „Froschland“ in Schleswig-Holstein so saniert, dass sich diese wieder zu guten Lebensräumen für Frösche und weitere Amphibien entwickeln können. Das teilte das Landesumweltministerium mit. Das Vorhaben läuft seit 2009. Das Angebot richtet sich dabei gezielt an private Flächeneigentümer, sodass ein weites Netz aus Gewässern entstehen kann, durch das die Frösche wieder frei wandern können. Die Idee des Froschland-Projekts war die Schaffung von 100 Amphibiengewässern.

Ursprünglich verfolgte das Projekt das Ziel, Amphibiengewässer außerhalb von Naturschutzflächen, die als Trittsteinbiotope auf Flächen des Naturschutzes geschaffen wurden, miteinander zu vernetzen. Hierzu sollten zunächst Flächen im Umfeld Kiels und im Kreis Plön ausgewählt werden. Flächeneigentümern wurde die Möglichkeit geboten, auf ihren eigenen Flächen geeignete Gewässer zu schaffen oder vorhandene Gewässer amphibiengerecht zu sanieren. Schnell zeigte sich, dass dieser auf Freiwilligkeit basierende Ansatz sehr gut angenommen wurde. Aus diesem Grund wurde das Projekt landesweit ausgedehnt. Zahlreiche der neu geschaffenen und sanierten Gewässer wurden bald nach Abschluss der Arbeiten durch verschiedenste Amphibienarten besiedelt.

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