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Sachsen und Tschechien vereinbaren engere Zusammenarbeit bei Umwelt, Naturschutz und Infrastruktur

Sachsen und Tschechien wollen ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter vertiefen. Das haben Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und der Staatssekretär für Infrastruktur und Landesentwicklung, Sören Trillenberg, bei einem Arbeitstreffen mit dem tschechischen Umweltminister Igor Červený, Verkehrsminister Ivan Bednárik und Agrarminister Martin Šebestyán am 29. Juli 2026 in Litoměřice und Děčín vereinbart. Im Rahmen des Treffens verständigten sich beide Seiten unter anderem darauf, das von Tschechien geplante Vorhaben einer Elbe-Staustufe künftig eng zu begleiten und die ökologischen, wasserwirtschaftlichen und verkehrlichen Auswirkungen auf Basis der aktualisierten tschechischen Planungen neu zu bewerten.

Sachsen arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Tschechischen Republik zusammen. Die Kooperation besteht sowohl auf der Ebene der Fachministerien als auch zwischen zahlreichen Fachbehörden. Sachsen ist zudem Mitglied in wichtigen Gremien, darunter in der Deutsch-Tschechischen Umweltkommission, der Deutsch-Tschechischen Kommission zu Fragen der nuklearen Sicherheit und des Strahlenschutzes und in der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe. Auch viele andere Themen wie Grundwasser- und Hochwasserschutz, Luftreinhaltung und Naturschutz werden kontinuierlich gemeinsam bearbeitet und abgestimmt.

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