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Rund 500 Millionen Euro für Moorentwicklung in Niedersachsen

Der Bund will die klimaschonende Entwicklung von mindestens drei großen Moorregionen in Niedersachsen mit rund 466 Millionen Euro fördern. Ausgewählt wurden das Ipweger Moor im Landkreis Wesermarsch, Ahlenmoor und Bovenmoor im Landkreis Cuxhaven sowie das Gnarrenburger Moor im Landkreis Rotenburg. Niedersachsen hat zusätzlich für jede der drei Regionen zehn Millionen Euro Landesmittel zugesagt.

Geplant sind die Wiedervernässung von Moorflächen und eine an die höheren Wasserstände angepasste Bewirtschaftung. Unterstützt werden sollen unter anderem Paludikturen und extensive Beweidung sowie neue regionale Wertschöpfungsketten für die auf nassen Moorflächen erzeugte Biomasse. Die drei Vorhaben haben beantragte Fördersummen von 160, 158 und 148 Millionen Euro.

„Das sind großartige Nachrichten für das Moorland Nr. 1, den Klimaschutz, die Moorentwicklung und die gemeinsame Arbeit mit Umweltschutz und Landwirtschaft zur moorschonenden Bewirtschaftung. In den Leuchtturmregionen wollen wir großflächig Moorböden durch gezielte Maßnahmen wiedervernässen und die Bewirtschaftung darauf anpassen. Gleichzeitig soll der Tausch von Flächen, die klimaschonende Bewirtschaftung sowie Paludi-Kulturen unterstützt werden. Dafür sollen neue Wertschöpfungspfade für die Landwirte und die regionale Verwertung etabliert werden“, freut sich Umweltminister Christian Meyer.

Die Projekte sollen über einen Zeitraum von bis zu 13 Jahren zu Modellregionen für eine klimaschonende Moorbewirtschaftung entwickelt werden. Nach Abschluss des weiteren Förderverfahrens könnte die Arbeit Anfang 2027 starten.

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