Resilienz in der kritischen Infrastruktur: Die Notstromversorgung beginnt beim Anschluss
Mit dem KRITIS-Dachgesetz steigen die Anforderungen an Betreiber kritischer Infrastrukturen deutlich. Betriebe in der Energieversorgung, der Wasser- und Abwasserwirtschaft oder für andere kritische Dienstleistungen müssen ihre Systeme so absichern, dass sie auch unter außergewöhnlichen Belastungen zuverlässig funktionieren. Dabei geht es nicht um Cybersecurity oder organisatorische Sicherheit, sondern ganz konkret um die physische Resilienz der Infrastruktur.
Das KRITIS-Dachgesetz setzt die CER-Richtlinie (EU-Richtlinie 2022/2557) in Deutschland um. Demnach ist ein wesentlicher Baustein der physischen Resilienz die Sicherstellung der Energieversorgung. Für viele Betreiber bedeutet dies, geeignete Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs bei Stromausfällen vorzusehen. In der Praxis kommt dabei häufig eine Notstromversorgung über Netzersatzanlagen (NEA) zum Einsatz.
Redundanz als Basis für Resilienz
Doch stationäre Notstromsysteme allein reichen künftig oft nicht mehr aus. Im Rahmen von Resilienz- und Krisenvorsorgekonzepten gewinnen mobile Einspeiselösungen als zusätzliche Redundanz zunehmend an Bedeutung. Dabei entscheidet die Anschlusslösung maßgeblich darüber, ob im Ernstfall schnell, sicher und zuverlässig Energie bereitgestellt werden kann oder ob wertvolle Zeit verloren geht. Denn im Krisenfall zählt jede Minute.
Eine moderne Notstromversorgung muss sofort verfügbar, einfach bedienbar und auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig einsetzbar sein. Das Plug-and-Play-Steckverbindersystem 16BL von Stäubli wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt. Es ermöglicht eine schnelle, sichere und intuitive Einspeisung von Notstrom, selbst bei Dunkelheit, unter Zeitdruck oder durch Personal, das nicht regelmäßig mit der Anlage arbeitet. Mechanische und farbliche Kodierungen minimieren das Risiko von Fehlanschlüssen. Der Berührschutz im ungesteckten Zustand erhöht die Betriebssicherheit.
Sicherstellen der Anlagenverfügbarkeit
Um im Notfall handlungsfähig zu sein sind regelmäßige Überprüfungen und Belastungstests von Netzersatzanlagen unverzichtbar. Dies reicht von einfachen Funktionstests bis hin zu realitätsnahen Lasttests, beispielsweise an Pumpwerken oder kritischen Versorgungseinrichtungen. Auch hierbei kommt es auf eine schnelle, sichere und unkomplizierte Anschlusstechnik an.
Im 16BL-Steckverbindersystem sorgt die bewährte MULTILAM-Kontakttechnologie für dauerhaft zuverlässige Verbindungen mit minimalem Kontaktwiderstand, selbst nach tausenden Steckzyklen. Das erhöht die Betriebssicherheit, verlängert die Lebensdauer der Komponenten und reduziert Wartungs- sowie Betriebskosten.
Kompatibilität im Gesamtkonzept
Ein weiterer Schlüsselfaktor für resiliente Notstromkonzepte ist die Kompatibilität der eingesetzten Systeme. Netzersatzanlagen, mobile Generatoren und Lastbänke müssen im Bedarfsfall reibungslos zusammenarbeiten. Das standardisierte Steckverbindersystem 16BL ist hierfür die optimale Grundlage. Es ist deutschlandweit bei vielen Energieversorgern, Feuerwehr, THW und Katastrophenschutz standardisiert. Somit wird nicht nur die Integration unterschiedlicher Anlagen vereinfacht, sondern gebäudeübergreifende Kompatibilität garantiert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Erleichterung des operativen Betriebs, Vermeidung von Bedienungsfehlern, Verringerung des Schulungsaufwands und nicht zuletzt Reduzierung des Ersatzteillagers.
Resilienz entsteht jedoch nicht allein durch einzelne Produkte, sondern durch durchdachte Systemlösungen. Deshalb unterstützt Stäubli seine Kunden mit umfassender Beratung und liefern komplette Einspeisesysteme aus einer Hand: von Steckverbindern über konfektionierte Leitungssätze bis hin zu individuellen Anschlusssystemen. So schaffen Betreiber die Voraussetzungen für eine hohe Krisenfestigkeit ihrer Anlagen und erfüllen gleichzeitig die Anforderungen moderner Resilienzkonzepte.
Optimierung der Notstromstrategie
Wer Resilienz ernst nimmt, beginnt nicht erst beim Notstromaggregat, sondern bereits bei einer sicheren, standardisierten und intuitiv bedienbaren Anschlusslösung. Denn nur wenn Energie im Ernstfall schnell und zuverlässig verfügbar ist, kann die kritische Dienstleistung ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden.
Der Resilienz-Check von Stäubli für Einspeisepunkte, Notstromersatzanlagen (NEA) und mobile Ersatzstromversorgung bewertet bestehende Einspeisepunkte, prüft die Infrastruktur auf Kompatibilität und identifiziert Standardisierungspotential. Konkrete Empfehlungen für Ihr Gesamtsystem helfen, Ihre Notstromstrategie zu optimieren.
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Kontakt
Stäubli Electrical Connectors GmbH
Eva Burkhardt, Marketing Communications
E-Mail: e.burkhardt@staubli.com
Über Stäubli
Stäubli ist ein weltweit agierender Anbieter von Industrie- und Mechatronik-Lösungen mit vier Divisionen: Electrical Connectors, Fluid Connectors, Robotics und Textile. Stäubli ist in 28 Ländern tätig und in 50 Ländern auf vier Kontinenten vertreten. Die weltweite Belegschaft von über 6.000 Mitarbeitenden setzt sich dafür ein, Kunden aus fast allen Industriesparten umfassende Lösungen und langjährigen Support bieten zu können. Ursprünglich 1892 als kleine Werkstatt in Horgen/Zürich gegründet, ist Stäubli heute ein internationaler Konzern mit Hauptsitz in Pfäffikon, Schweiz.
Stäubli Electrical Connectors entwickelt fortschrittliche Verbindungstechnik und Lösungen auf Basis der zuverlässigen MULTILAM Kontakttechnologie. Im Bereich Photovoltaik ist Stäubli mit seinem Steckverbindersystem MC4 Pionier und Weltmarktführer. Stäubli sorgt in Industrien wie erneuerbare Energien, Industrie- und Automatisierungsanwendungen, Energieübertragung und -verteilung, Bahntechnik, Schweißautomation, Prüf- und Messtechnik, medizinischen Geräten sowie E-Mobility für Verbindungen fürs Leben.
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