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Region Hannover: 34 Millionen Euro für die Wiederherstellung von drei Mooren

Nachhaltige Moorentwicklung ist das Ziel des Projekts „RePeat“, hierfür sollen drei Moore in der Region Hannover bis 2035 wiedervernässt werden. Konkret geht es um das Altwarmbüchener Moor, das Rehburger Moor und das Trunnenmoor mit insgesamt 1840 Hektar. Das Ziel ist die Wiederherstellung naturnaher Wasserstände in den drei Mooren. Sie haben das Potenzial, sich wieder zu lebenden Mooren mit wachsenden Torfmoosen zu entwickeln. Das Vorhaben wird von der EU-Umweltförderung mit zehn Millionen Euro unterstützt. Jeweils zwölf Millionen Euro steuern das Land Niedersachsen und die Region Hannover zu dem Projekt bei.

Der Name des Projekts, RePeat, steht für „Restauration of Peatlands in the Hannover Region“ und verweist zudem auf das erfolgreiche Vorgängerprojekt zur Moorrenaturierung LIFE+ „Hannoversche Moorgeest“. Offizieller Projektstart war der 1. Januar 2026. Um das Wasser in den Moorflächen zurückzuhalten, sind Gehölzarbeiten und Erdbau erforderlich. Außerhalb der FFH-Gebiete werden Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Amphibien umgesetzt. Zunächst allerdings steht die umfassende Grundlagenermittlung an. Erst dann können tiefgreifende Ingenieurplanungen und anschließend die Umsetzung vorgenommen werden.

Altwarmbüchener Moor (Foto: Marcel Hollenbach)

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