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PFAS flächendeckend in Schweizer Böden nachgewiesen

PFAS kommen in der Schweiz flächendeckend vor, erhöhte Belastungen finden sich jedoch nur an spezifischen Standorten. Eine neue Auswertung bündelt über tausend Messungen zur Belastung der Schweizer Böden mit PFAS und zeigt damit ein genaueres Bild der Belastungssituation. Das zeigt eine Studie, die Forschende der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) und der ETH Zürich im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) durchgeführt haben. Die Auswertung zeigt, dass PFAS in über 99 Prozent der Bodenproben nachweisbar sind. Erhöhte Belastungen finden sich auf Flächen mit vermutetem Einsatz von Löschschaum oder Klärschlamm. Die Messungen stammen aus kantonalen Untersuchungen und der Nationalen Bodenbeobachtung. Die Ausbringung von Klärschlamm gilt zwar als Risikofaktor für eine erhöhte Belastung. Dennoch gibt es laut der Studie auch Standorte, auf denen Klärschlamm ausgebracht wurde, die keine erhöhten Werte zeigen.

Probenentnahme für eine PFAS-Analyse der ZHAW

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20260318_001