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Nordrhein-Westfalen und niederländische Nachbarn vertiefen Partnerschaft

Um die Herausforderungen im Umwelt- und Naturschutz gemeinsam zu bewältigen, arbeiten Nordrhein-Westfalen und seine niederländischen Nachbarprovinzen Gelderland, Limburg, Nordbrabant und Overijssel bereits seit über 30 Jahren zusammen. Am 27. Mai 2026 haben die Partner ihre grenzüberschreitende Umweltzusammenarbeit offiziell um fünf Jahre verlängert.

Die aktualisierte Vereinbarung zielt darauf ab, den Praxis- und Informationsaustausch spürbar zu vertiefen. Künftig wollen die Partner bei konkreten Projekten und Fachveranstaltungen noch enger kooperieren und binden dabei gezielt weitere Akteure aus der Grenzregion ein. Um die formulierten Ziele zügig umzusetzen, steuert eine feste Koordinierungsgruppe die weiteren Schritte. In diesem Gremium sind das Ministerium und jede der vier Provinzen mit mindestens einem Mitglied vertreten. Die Gruppe erarbeitet in den kommenden Monaten ein konkretes Arbeitsprogramm für die Bereiche Natur, Umwelt und Kreislaufwirtschaft. Begleitend dazu nehmen spezialisierte Facharbeitsgruppen ihre Arbeit auf, um die inhaltlichen Schwerpunkte detailliert voranzutreiben.

Im Rahmen eines Treffens im Hotel Schloss Friedestrom in Dormagen-Zons unterzeichneten Viktor Haase, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Umweltministerium, sowie die niederländischen Regionalministerinnen und Regionalminister Ans Mol (Gelderland), Léon Faassen (Limburg), Hagar Roijackers (Nordbrabant) und Maurits von Martels (Overijssel) die aktualisierte Erklärung. (Foto: MUNV NRW/Mark Hermenau)

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