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Nordrhein-Westfalen: Förderung Kreislauf- und Umweltwirtschaft

Rund 28 Millionen Euro stellen Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union für drei neue Fördermaßnahmen zur Verfügung, die Unternehmen und Forschungseinrichtungen beim Übergang zu einer klimafreundlichen und ressourcenschonenden Wirtschaft unterstützen. Mit „Ressource.NRW“, „Zirkuläre Produktion“ und „ZukunftUmweltwirtschaft.NRW“ – finanziert aus dem EFRE/JTF-Programm NRW – sollen anwendungsorientierte Projekte gefördert werden, die Materialien im Kreislauf halten, Ressourcen und Umwelt schonen und ökologische Innovationen schneller in den Markt bringen.

Mit „Ressource.NRW“ werden Investitionen wie bisher in neue und innovative Technologien, die einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz leisten gefördert. Neu: Gefördert werden nun auch Technologien, die eine wesentliche Einsparung an Treibhausgasen bewirken. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen. Die Antragstellung ist bis zum 30. Juni 2026 möglich.

Der Aufruf für „Zirkuläre Produktion“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, kreislauforientierte Prototypen für Maschinen, Produkte und Prozesse zu entwickeln. Ziel ist es, industrielle Wertschöpfung so zu gestalten, dass Materialien möglichst lange im Kreislauf bleiben, Produkte langlebiger und reparierbarer und Rohstoffe effizient genutzt werden. In diesem Förderangebot können Anträge bis zum 29. April 2026 gestellt werden.

Das Förderprogramm „ZukunftUmweltwirtschaft.NRW“ soll KMU gezielt befähigen, eigene Produkte, Dienstleistungen und Verfahren in den Bereichen der umweltschonenden und ressourceneffizienten Technologien weiterzuentwickeln und branchenweite Trends maßgeschneidert aufzugreifen. Gefördert werden Vorhaben von der angewandten Forschung bis zu Prototypen und Demonstratoren. Projektskizzen können bis zum 30. April 2026 eingereicht werden.

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20260210_001