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Neue Ansätze für resiliente Kommunikation in Krisenlagen in Entwicklung

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur, eine Inhouse-Agentur des Bundes) hat am 9. Juli 2026 gemeinsam mit dem FZI Forschungszentrum Informatik und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) den offiziellen Start der Forschungsphase des Programms MoIn-LaMAS – Mobile Infrastruktur: Lageorientierung für Mobile Autonome Systeme besiegelt. Ziel ist die Entwicklung autonomer robotischer Systeme, die in Krisenlagen selbstständig eine belastbare Kommunikationsinfrastruktur aufbauen und aufrechterhalten können, wo bestehende Infrastrukturen ausgefallen oder nicht vorhanden sind.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung autonomer Systeme, die nicht nur ihre Umgebung erfassen, sondern gleichzeitig die Qualität der Kommunikationsverbindungen bewerten und ihre Positionen entsprechend anpassen. Faktoren wie Funkreichweite, Bandbreite, Störungen oder Geländeprofile werden Bestandteil des digitalen Lagebildes. Auf dieser Grundlage entscheiden die Systeme eigenständig, wie Kommunikationsknoten optimal verteilt oder verlagert werden müssen. Ein weiterer wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit unterschiedlicher autonomer Plattformen. Luftgestützte und bodengebundene Systeme bilden gemeinsam einen heterogenen Verbund, der Kommunikationsnetze flexibel aufbauen, erweitern und rekonfigurieren kann.

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