MINT-Projekt: "Bigge Lab" bringt Berufe der Wasserwirtschaft näher
Wie gelangt ein Schmerzmittel ins Wasser? Was verraten Köcherfliegen über die Qualität eines Baches? Und wie untersuchen Fachleute eigentlich Seen und Flüsse? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das neue Bildungsprojekt „Bigge Lab“. Das praxisorientierte MINT-Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (Klassen 7 bis 10) und verbindet naturwissenschaftliches Lernen mit authentischen Einblicken in Berufe rund um Wasserwirtschaft, Umwelttechnik und Gewässerökologie.
Einmal arbeiten wie ein echter Umweltforscher: Schülerinnen und Schüler entnehmen Proben, führen Laboranalysen durch, werten Daten aus und lernen moderne Methoden des Gewässermonitorings kennen. Neben naturwissenschaftlichen Zusammenhängen sollen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in Berufsfelder der Wasserwirtschaft, Umwelttechnik und Gewässerökologie erhalten. Hauptstandort des Projekts ist der außerschulische Lernort Bigge Elements, einzelne Module können jedoch auch direkt an Schulen durchgeführt werden. Die Personalkosten der Projekttage werden durch die zdi-BSO-MINT-Förderung getragen. Ein wichtiger Kooperationspartner des Projekts ist der Ruhrverband.
Drei Module – drei Perspektiven auf das Thema Wasser
- Spurenstoff im Wasser: Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, wie beispielsweise Arzneimittel und andere Spurenstoffe ins Gewässer gelangen.
- Köcherfliegen als Bioindikatoren: Hier steht die Gewässerökologie im Mittelpunkt. Jugendliche lernen, wie biologische Indikatoren Rückschlüsse auf die Qualität und den ökologischen Zustand eines Gewässers ermöglichen.
- Die Bigge per Kanu: Im dritten Modul das Gewässer direkt erkundet. Die Arbeit am und auf dem Wasser wird mit Fragen der Gewässeruntersuchung verbunden.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von MINT-Kompetenzen und zur Sensibilisierung für den nachhaltigen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser.
Weiterführende Links
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20260908_004