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Köln-Worringen: Ersatzpflanzungen für Hochwasserschutzprojekt beginnen

Im Rahmen des geplanten Hochwasserschutzprojekts Retentionsraum Köln-Worringen beginnen die Stadtentwässerungsbetriebe Köln mit der Pflanzung von 61 Winterlinden in Roggendorf/Thenhoven. Die Maßnahme dient dem ökologischen Ausgleich für Baumfällungen, die im Zuge des Baus des Retentionsraums erforderlich werden.

Mit der Ersatzpflanzung entlang des Further Wegs sowie östlich des Fuß- und Radwegs am Kölner Randkanal erfüllen die StEB Köln die Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses vom 15. Februar 2025, der vorsieht, dass diese Maßnahme spätestens zwei Jahre nach Eintritt der Rechtskraft umgesetzt wird.

Der geplante Retentionsraum Köln-Worringen ist Teil eines überregionalen Hochwasserschutzkonzepts entlang des Rheins. Bei einem Extremhochwasser soll der gesteuert geflutete Retentionsraum den Scheitelpunkt einer Hochwasserwelle um bis zu 17 Zentimeter absenken können. Dadurch könnte der Wasserstand im günstigsten Fall unterhalb der kritischen Marke von 11,90 Metern bleiben. Bei höheren Wasserständen könnten Einsatzkräfte bis zu 14 Stunden zusätzliche Zeit für Schutzmaßnahmen und Evakuierungen gewinnen.

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