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Kleinkläranlagen: Projekt zur bedarfsorientierten Wartung durch KI und IoT

Das Projekt BIK3I (Bedarfsorientierte Wartung von Kleinkläranlagen auf Basis von IoT und KI) zielt darauf ab, starre Intervalle bei der Wartung von Kleinkläranlagen durch eine Wartung nach tatsächlichem Bedarf zu ersetzen. Die utp umwelttechnik pöhnl GmbH (Seybothenreuth) entwickelt das System gemeinsam mit dem Institut für nachhaltige Wassersysteme (inwa) der Hochschule Hof. Das Vorhaben ist aus dem Netzwerk S3Rem hervorgegangen, startete am 1. April 2026, läuft bis März 2028 und wird über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWE gefördert.

Die Kernidee des Projekts liegt in der Kombination aus kontinuierlicher Sensorik und Künstlicher Intelligenz. Sensoren messen laufend Druck, Wasserstand, Temperatur und Durchfluss. Zusätzlich werden Mikrofone erprobt, denn ein verschlissener Kompressor oder ein klemmendes Magnetventil erzeugt oft charakteristische Geräusche, die noch bevor sich Fehlfunktionen in den Messwerten zeigen, erkannt werden können.

Eine KI wertet die Daten in Echtzeit aus, meldet Auffälligkeiten und prognostiziert, wann ein Wartungsfachkraft tatsächlich anfahren muss. Über bestehende Fernüberwachungssysteme mit Betriebs- und Alarmmeldungen hinaus sollen die erfassten Daten mithilfe von KI ausgewertet werden, um Anomalien frühzeitig zu erkennen und Wartungsentscheidungen zu unterstützen.

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