KielRegion baut digitale Pegelüberwachung für die Klimaanpassung aus
In Kiel, Plön und Rendsburg-Eckernförde werden Wasserstände und Durchflüsse künftig an zusätzlichen Standorten digital überwacht. Die Messdaten stehen über die regionale Datenplattform "DatenDock" zur Verfügung und sollen Kommunen dabei unterstützen, klimabedingte Risiken frühzeitig zu erkennen und wasserwirtschaftliche Maßnahmen gezielter zu planen.
Im Rahmen des Projekts „SmarterLeben“ erprobt die KielRegion gemeinsam mit kommunalen Partnern den Einsatz digitaler Pegelstandsensoren. Die KielRegion ist eine regionale Kooperation und Entwicklungsgesellschaft im Herzen Schleswig-Holsteins. Zu den Partnern gehören neben der Landeshauptstadt Kiel die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Plön.
Automatische Warnmeldungen bei kritischen Wasserständen
Die Technik des dänischen Unternehmens SmartBrønd ermöglicht die kontinuierliche Erfassung von Wasserständen und Durchflüssen. Ein erster Praxistest erfolgte gemeinsam mit der Gemeinde Kalübbe und der Freiwilligen Feuerwehr im Kreis Plön. Dort wurden Löschwasserteiche mit digitalen Sensoren ausgestattet. Gemeinsam mit dem Tiefbauamt und dem Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel sowie dem Fachdienst Umwelt des Kreises Rendsburg-Eckernförde werden weitere Sensoren installiert. Vorgesehen sind Messungen in Regenrückhaltebecken, Fließgewässern und Grundwassermessstellen.
Die digitale Überwachung soll den Aufwand für manuelle Kontrollen reduzieren und bei kritischen Wasserständen automatische Warnmeldungen ermöglichen. Gleichzeitig liefern die Messdaten eine Grundlage für Prognosen, die Bewertung von Risiken und kommunale Planungsprozesse.
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