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IKSR: Erste positive Entwicklungen bei Mikroverunreinigungen im Rhein

Im Dezember 2025 hat die IKSR (Internationale Kommission zum Schutz des Rheins) ihren ersten Zwischenbericht zur Nachverfolgung der Einträge von Mikroverunreinigungen im Rheineinzugsgebiet veröffentlicht (IKSR-Fachbericht Nr. 312). Trotz positiver Entwicklungen insbesondere bei den Kläranlagen sind weitere Anstrengungen für alle Emissionsbereiche notwendig, um das im Programm „Rhein 2040“ festgelegte Ziel zu erreichen. Im Programm „Rhein 2040“, das im Februar 2020 durch die Rheinministerkonferenz verabschiedet wurde, wurde das Ziel festgelegt, dass Einträge von Mikroverunreinigungen bis 2040 um mindestens 30 % reduziert werden sollen.

Für den Emissionsbereich Kläranlagen zeigt sich eine positive Entwicklung. So wurde für acht von 21 Indikatorstoffen an allen Messstellen eine deutliche Reduktion erreicht. Für neun Stoffe ergab sich kein einheitliches Bild. Für vier Stoffe wurde ein Anstieg festgestellt. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche kommunale Kläranlagen mit einer vierten Reinigungsstufe ausgebaut.

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