Hochwasserschutz in Hitzacker wird erhöht
An keinem anderen Ort in Niedersachsen ist die von der Elbe ausgehende Hochwassergefahr so präsent wie in Hitzacker. Obwohl das Land in der jüngeren Vergangenheit bereits umfassend in den Schutz der exponiert gelegenen Stadt investiert hat, zeigen die Auswertungen der letzten Hochwasserereignisse: es besteht weiterer Handlungsbedarf.
Daher haben in Hitzacker die konkreten Planungen zur Erhöhung und Verstärkung der bestehenden Hochwasserschutzanlagen begonnen. Hintergrund sind neue Bemessungswasserstände der Elbe sowie Erkenntnisse aus vergangenen Hochwasserereignissen. Nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) können die vorhandenen Anlagen ertüchtigt werden; ein kompletter Neubau ist nicht erforderlich.
Unter anderem soll die 983 Meter lange Hochwasserschutzwand erhöht werden. Im Bereich der Altstadtpromenade sind dafür mobile Elemente vorgesehen. Auch Siel und Schöpfwerk sollen an die höheren Stände angepasst werden. Die Öffentlichkeit wird ab Oktober in die weiteren Planungen einbezogen.
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