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Hessen: 25,6 Millionen Euro Förderung für Phosphorrückgewinnungsanlage in Darmstadt

Für den Bau und Betrieb einer Phosphorrückgewinnungsanlage hat der hessische Umweltstaatssekretär Michael Ruhl eine Zuwendung in Höhe von 25 656 000 Euro an den Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) überreicht. In der geplanten Anlage wird Phosphor aus kommunalen Klärschlämmen aus der Region, vor allem Südhessen, zurückgewonnen. Dabei entsteht eine phosphorhaltige Asche, die als Ausgangsstoff für die Herstellung eines Düngemittels genutzt werden soll. Das aus der Asche in Darmstadt hergestellte Düngemittel erfülle die Voraussetzungen für eine ressourceneffiziente und umweltverträgliche Nutzung in der Landwirtschaft, so das Landesumweltministerium in einer Mitteilung. Durch die Einbindung der Phosphorrückgewinnungsanlage in die Peripherie des Müllheizkraftwerks (MHKW) „lassen sich erhebliche Synergien nutzen“. Die Umsetzung des Projekts läuft bereits. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Sommer 2028 geplant.

Förderung für Phosphorrückgewinnungsanlage in Darmstadt (v. l. n. r.): Julia Klinger (ZAS-Geschäftsführung), Klaus Peter Schellhaas (Landrat Darmstadt-Dieburg), Umweltstaatssekretär Michael Ruhl, André Schellenberg (Kämmerer der Stadt Darmstadt) (Foto: HMUL)

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