Grundwasserneubildung in Bayern 2025 um 49 Prozent unter Durchschnitt
Die Grundwasserneubildung in Bayern lag 2025 um 49 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Damit wurde im vergangenen Jahr nur rund die Hälfte der sonst durchschnittlich neu gebildeten Grundwassermenge erreicht. Darauf wies das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) im Rahmen einer Veranstaltung zum Wasserhaushalt im Nationalpark Bayerischer Wald hin. Auch längerfristig zeigt sich ein Defizit: Zwischen 2016 und 2025 lag die jährliche Grundwasserneubildung im Mittel um 17 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt.
Hauptursache für diese Entwicklung sind steigende Durchschnittstemperaturen, die zu einer verstärkten Verdunstung des Regenwassers über den Böden und Pflanzen führen. Für eine langfristige Verfügbarkeit der Wasserressourcen ist die Grundwasserneubildung unerlässlich. Versickerung von Niederschlägen gelangt in den Untergrund und ergänzt so die Vorräte an Wasser. Das Landesamt stellte außerdem neue Tiefststände beim Grundwasser sowie bei den Abflüssen der Großen Ohe fest. Weitere Erkenntnisse zeigt der Hydrologische Jahresbericht 2025 des LfU.
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20261022_003
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