Grundwasser in Niedersachsen wird wärmer
An 75 Prozent der Messstellen in Niedersachsen stieg die Temperatur im Grundwasser in den vergangenen 30 Jahren signifikant an, im Durchschnitt um etwa 1 °C. Das ergaben Untersuchungen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), in deren Rahmen Daten von mehr als 300 Messstellen in Niedersachsen ausgewertet wurden. So konnte die Temperaturentwicklung bis in eine Tiefe von etwa 40 Meter gut abgebildet werden. Traditionell gilt die Grundwassertemperatur als stabil. In Niedersachsen liegt sie im Mittel bei etwa 10 °C, was ungefähr der Jahresdurchschnittstemperatur der Atmosphäre entspricht. Welche Folgen der Temperaturanstieg etwa für den etwa den Nitratabbau im Untergrund und andere Ökosystemdienstleistungen hat, ist zum jetzigen Stand der Forschung weder quantitativ bewertbar noch absehbar, so der NLWKN.
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