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Gastrocknung mit bis zu 90 Prozent weniger Energie

Erdgas, Biomethan, Wasserstoff: Bevor sie ins Leitungsnetz dürfen, müssen Anteile von Wasser entfernt werden. Das geschieht bislang mit Triethylenglycol und Wärme. Eine am Fraunhofer IKTS neue entwickelte Technik schafft das mit nanoporösen Membranen – schnell, sauber und mit sehr geringem Energieaufwand, so das Institut. Nach dem neuen Ver-fahren wird das Gas durch eine Keramikröhre geleitet. Deren Innenwand ist mit einer extrem dünnen, nanoporösen Schicht, die als Membran wirkt, bedeckt. Da Wassermoleküle kleiner sind als Gasmoleküle, schlüpfen sie durch die Poren und werden dann durch den ebenfalls porösen Keramikträger nach außen geleitet. Das Forscher-Team hat zwei Membran-Typen entwickelt: Einen auf Kohlenstoff-Basis für die Trocknung von Biomethan und einen auf Basis von Zeolithen für Erdgas und Wasserstoff.

Pilotanlage beim Partner in Staßfurt zur Gastrocknung mit keramischen Membranen (Foto: Fraunhofer IKTS)

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