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Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet: Forschungsprojekt „WaRM“ abgeschlossen

In der Rhein-Main-Region steigt der Wasserbedarf, während Grundwasserressourcen knapper werden. In einem dreijährigen Forschungsprojekt haben zehn Partner aus Forschung, Industrie und Verwaltung unter Leitung des Fraunhofer- Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) das regionale Wassersystem modelliert, Maßnahmen bewertet und einen Aktionsplan erstellt. Jetzt wurde das Verbundprojekt „WaRM“ abgeschlossen.

Zu Beginn des Projekts wurden mehr als 200 mögliche Maßnahmen identifiziert, priorisiert und bewertet. Eine wichtige Möglichkeit, um dem steigenden Wasserbedarf zu begegnen, ist der Ausbau der Nutzung von Rheinwasser für die landwirtschaftliche Bewässerung und zur Infiltration in den Grundwasserleiter. Weitere Maßnahmen, die zu einer merklichen Entlastung der Grundwasserressourcen führen können, sind der konsequente Ausbau blau-grüner Infrastruktur und die Nutzung von Regen- und Grauwasser.

Das Forschungsprojekt WaRM ist auch für andere Regionen außerhalb des Rhein-Main-Gebiets relevant. Die Ergebnisse sind sowohl hinsichtlich des künftigen Handlungsdrucks als auch möglicher Handlungsoptionen sehr gut auf andere Ballungsräume zu übertragen, heißt es in einer Mitteilung von Fraunhofer ISI. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

Messstelle im WaRM-Projekt (Foto: Stephan Schulz/TU Darmstadt)

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