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Forschung soll Küsten auf Klimawandel vorbereiten

Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) fordert, Erkenntnisse aus der Meeres- und Klimaforschung stärker für den Küstenschutz und die Anpassung an den Klimawandel zu nutzen. An Nord- und Ostsee sind Maßnahmen erforderlich, um tief gelegene Küstengebiete vor Überflutungen durch Sturmfluten zu bewahren und den Landverlust durch Erosion aufzuhalten.

Das Bundesland Niedersachsen steht vor der Zukunftsfrage, wie sie sich an steigende Meeresspiegel, Erwärmung und Veränderung der Ökosysteme anpassen können. Beim parlamentarischen Abend "MeerZukunft" in Hannover diskutierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über den Handlungsbedarf beim Schutz der Küsten. Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Meeresforschung sollten stärker in politische und planerische Entscheidungen einbezogen werden. Meere und Ozeane zählen zu den bedeutendsten Ökosystemen der Erde und spielen eine zentrale Rolle für globale Klimaprozesse. Durch Verschmutzung und Übernutzung verschlechtert sich ihr Zustand rasant. „Als Küstenland trägt Niedersachsen eine besondere Verantwortung für den Schutz unserer Meere. Die Auswirkungen des Klimawandels - wie Erwärmung und Artenverlust - spüren wir hier ganz unmittelbar. Umso wichtiger ist es daher, den Umwelt- und Klimaschutzschutz zu einer echten Priorität zu machen“, erklärte Dr. Tanja Meyer (MdL), Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages, in ihrem Grußwort. Sie dankte allen Forschenden der DAM, die die Politik an ihrem Wissen teilhaben lassen und konkret umsetzbare Lösungen und Ansprechpartner zur Seite stellen.

Auf der Veranstaltung wurden neue Technologien wie autonome Systeme, Künstliche Intelligenz und Digitale Zwillinge genannt, die es möglich machen, Veränderungen im Meer kontinuierlich zu beobachten und Handlungsoptionen evidenzbasiert zu bewerten.

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