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Förderung für Pilotanlage: Wasserstoff aus biogenen Reststoffen

Rheinland-Pfalz unterstützt den Bau einer Pilotanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff aus biogenen Reststoffen am Standort Frankenthal der BHYO GmbH. Einen entsprechenden Bescheid über rund 5,1 Millionen Euro hat Staatssekretärin Petra Dick-Walther (Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz) im Technologiezentrum Ludwigshafen übergeben. Ziel des Projekts ist die CO₂-negative Erzeugung von Wasserstoff aus regionalen biogenen Reststoffen, etwa aus Klärschlamm oder Grünschnitt. Das Projekt der BHYO GmbH basiert auf einer eigens entwickelten Hybridtechnologie, bei der biogene Reststoffe in einem thermo-chemischen Prozess in wasserstoffreiches Synthesegas umgewandelt werden. Anders als zentrale Großanlagen ist das Konzept modular und dezentral ausgelegt – dort einsetzbar, wo Reststoffe anfallen und Energie benötigt wird. Die Pilotanlage soll das Zusammenspiel aller Prozessschritte unter realen Bedingungen demonstrieren und für eine spätere Standardisierung vorbereiten. Perspektivisch ermöglicht die Technologie niedrigere Produktionskosten als herkömmliche Elektrolyseverfahren. Das Vorhaben gehört zu den ausgewählten Projekten des KIPKI-Förderblocks „Wasserstoffstrategie“, für den das Land ein Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro bereitstellt.

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