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Europaweite Studie zu Drogen im Abwasser erschienen

Die Europäische Drogenagentur (EUDA) und das SCORE-Netzwerk, das sich der abwasserbasierten Epidemiologie widmet, haben eine neue Studie zu Drogen im Abwasser veröffentlicht. Die diesjährigen Ergebnisse zeigen einen deutlichen Rückgang der MDMA-Rückstände (ein Amphetamin) in den teilnehmenden Städten, begleitet von einem starken Anstieg der Nachweise von Ketamin und Kokain. Das Projekt analysierte Abwasser in 115 europäischen Städten aus 25 Ländern (23 EU-Staaten, Norwegen und Türkei), um das Drogenkonsumverhalten ihrer Einwohner zu untersuchen. Obwohl die Ergebnisse an den verschiedenen Studienorten erheblich variierten, ist bemerkenswert, dass alle sechs untersuchten Drogen in fast jeder teilnehmenden Stadt nachgewiesen wurden. Das SCORE-Netzwerk führt seit 2011 jährlich Abwasserüberwachungskampagnen durch. In der neuesten Runde werden internationale Daten (aus Brasilien, Kanada, Chile, Island, Neuseeland, Südkorea, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten) präsentiert und mit den europäischen Untersuchungsstandorten verglichen.

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