Europäischer Rechnungshof: Bericht zu EU-Maßnahmen gegen PFAS in Arbeit
Prüfer der Europäischen Rechnungshofs wollen die Wirksamkeit der Maßnahmen untersuchen, die die EU in Bezug auf PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) ergreift. Geprüft werden soll, Maßnahmen der EU ausreichen, um die mit diesen Stoffen verbundenen Risiken zu mindern und die öffentliche Gesundheit zu schützen. Der Bericht des Rechnungshofs soll bis Ende des Jahres erscheinen. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) mit Sitz in Helsinki prüft derzeit einen Vorschlag zur Beschränkung von PFAS im Hinblick auf ihre Risiken für Mensch und Umwelt und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. An den Vorschriften lasse sich besonders gut untersuchen, wie robust und reaktionsfähig der EU-Rechtsrahmen für Chemikalien ist, so der Rechnungshof. Im Zuge der Prüfung werde untersucht, wie die EU-Länder Lebensmittelsicherheitskontrollen durchführen und den PFAS-Gehalt – insbesondere in Trinkwasser und Lebensmitteln – überwachen. Die Prüfer werden auch bewerten, ob die derzeitigen EU-Grenzwerte angesichts der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Schädlichkeit von PFAS streng genug sind.
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