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Europäische Bürger besorgt über Hitze und ihre Fähigkeit, mit dem Klimawandel umzugehen

Laut einer europaweiten Umfrage sind die Europäer sehr besorgt über extreme Hitze und andere Folgen des Klimawandels wie Waldbrände. Die Umfrage ergab außerdem, dass viele Bürger unzureichend auf die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen, Überschwemmungen oder Wasserknappheit in ihren eigenen vier Wänden vorbereitet sind.

Die Ergebnisse der Umfrage wurden im Bericht „Overheated and underprepared: Europeans' experience of living with climate change“ analysiert, der von der Europäischen Umweltagentur (EEA) und der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) veröffentlicht wurde. Der Bericht bietet einen europaweiten Überblick über die wahrgenommene Umsetzung von Klimaresilienzmaßnahmen – sowohl über die von den Umfrageteilnehmern auf Haushaltsebene gemeldeten Maßnahmen als auch über ihre Beobachtungen der von den Behörden umgesetzten Maßnahmen.

Vier von fünf Befragten haben laut dem Bericht in den letzten fünf Jahren bereits mindestens eine klimabedingte Auswirkung erlebt (Hitze, Überschwemmungen, Waldbrände, Wasserknappheit, Wind, Mücken-/Zeckenstiche). Darüber hinaus äußerte mehr als die Hälfte der Befragten große oder ziemliche Besorgnis über extrem hohe Temperaturen in der Zukunft und Waldbrände. Jeder fünfte Befragte verfügte über keine der im Rahmen der Umfrage aufgeführten Maßnahmen zum Schutz vor Extremwetterereignissen (Beschattung, Klimaanlage oder Belüftung, Hochwasserschutz, Regenwassernutzung, Versicherung gegen Extremwetterereignisse). Über 38 % der Befragten gaben an, sich im Sommer keine ausreichende Kühlung ihres Hauses leisten zu können.

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