Anzeige

EU-Kommission stellt Aktionsplan zu Cybersicherheit und künstlicher Intelligenz vor

Die EU-Kommission hat einen Aktionsplan vorgelegt, der den Risiken künstlicher Intelligenz (KI) begegnen und die Chancen fortschrittlicher KI-Modelle für die Cybersicherheit nutzen soll. KI kann missbraucht werden, um Schwachstellen zu identifizieren, Angriffe zu automatisieren und das Ausmaß sowie die Geschwindigkeit von Cybervorfällen in beispiellosem Tempo zu erhöhen. Der Aktionsplan baut auf dem Rechtsrahmen der EU für KI und Cybersicherheit auf. Er soll Mitgliedstaaten, Industrie und Organisationen auf EU-Ebene zusammenbringen, um die Cybersicherheit der digitalen Landschaft gegen die durch fortschrittliche KI verursachten Schwachstellen zu stärken. Zu den Schwerpunkten des Aktionsplans gehören unter anderem der Zugang und die Bewertung von KI-Modellen, das Testen von KI im Bereich der Cybersicherheit und der Ausbau der europäischen KI-Kapazitäten für den Cyberbereich.

Die Kommission wird mit der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA zusammenarbeiten, um ein europäisches Konzept für den strukturierten Zugang zu fortgeschrittenen KI-Fähigkeiten für die Cybersicherheit festzulegen. Diese Leitlinien werden einschlägige europäische öffentliche und private Organisationen dabei unterstützen, Zugang zu fortgeschrittenen KI-Modellen zu erhalten. Die ENISA und die Gemeinsame Forschungsstelle der Kommission werden eine sichere Plattform schaffen, um KI auf Cybersicherheit zu testen, auch unter Verwendung simulierter Umgebungen. Dadurch wird den Betreibern in kritischen Sektoren Know-how über die sichere Nutzung von KI vermittelt, so die EU-Kommission.

Webcode

20260707_004