EU-Kommission: Aktionsplan für Cybersicherheit und künstliche Intelligenz vorgelegt
Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan für eine strukturierte Reaktion vorgelegt, um die Risiken anzugehen und die Chancen fortschrittlicher Modelle der künstlichen Intelligenz (KI) für die Cybersicherheit zu nutzen. KI kann missbraucht werden, um Schwachstellen zu identifizieren, Angriffe zu automatisieren und das Ausmaß und die Geschwindigkeit von Cybervorfällen mit einer beispiellosen Geschwindigkeit zu erhöhen. Um einheimisches Fachwissen zu fördern, wird die Kommission eine spezielle Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur Einrichtung einer EU-Evaluierungskapazität für Cybersicherheit veröffentlichen, die voraussichtlich 2027 einsatzbereit sein wird.
Die Kommission wird mit der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA zusammenarbeiten, um ein europäisches Konzept für den strukturierten Zugang zu fortgeschrittenen KI-Fähigkeiten für die Cybersicherheit festzulegen. Diese Leitlinien werden einschlägige europäische öffentliche und private Organisationen dabei unterstützen, Zugang zu fortgeschrittenen KI-Modellen zu erhalten. Die ENISA und die Gemeinsame Forschungsstelle der Kommission werden eine sichere Plattform schaffen, um KI auf Cybersicherheit zu testen, auch unter Verwendung simulierter Umgebungen. Dadurch wird den Betreibern in kritischen Sektoren Know-how über die sichere Nutzung von KI vermittelt, so die EU-Kommission.
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