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Erftverband bündelt Abwasserbehandlung in Elsdorf

Der Erftverband verfolgt seinen Masterplan Abwasser. Die Kläranlage in Titz-Rödingen ist stillgelegt. Seit Ende August wird das Abwasser zur größeren Kläranlage Elsdorf geleitet. Eine neue Pumpstation und eine Druckleitung wurden dafür errichtet. Insgesamt hat die Kläranlage Elsdorf eine Modernisierung erfahren.

Die Kläranlage Rödingen war Ende der 1990er-Jahre als erste kommunale Membranbelebungsanlage Deutschlands in Betrieb gegangen. Nach mehr als 25 Jahren war ihr Energieverbrauch nach Angaben des Erftverbands jedoch insbesondere aufgrund der geringen Auslastung mit rund 2 000 angeschlossenen Einwohnern zu hoch. Eine wirtschaftliche Weiterführung der Anlage sei deshalb nicht mehr möglich gewesen. Der Masterplan des Verbandes sieht vor, die Abwasserbehandlung stärker zu bündeln und die Infrastruktur an künftige technische und ökologische Anforderungen anzupassen. Parallel erneuern die Betreiber die elektrische und maschinentechnische Ausrüstung der biologischen Reinigungsstufe in Elsdorf. Neu ist außerdem ein Blockheizkraftwerk, das aus Klärgas Wärme und Strom erzeugt. Zwei Drittel des Energiebedarfs der Anlage werden so abgedeckt. Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union über den Just Transition Fund im Rahmen des Programms "Blaue Infrastruktur Rheinisches Revier" gefördert.

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