Emscher-Lippe-Region: Vierter Monat in Folge zu trocken
In der Emscher-Lippe-Region hat es im September erneut deutlich zu wenig geregnet. Der Niederschlag blieb bereits den vierten Monat in Folge unter dem langjährigen Durchschnitt. Das zeigen die aktuellen hydrologischen Auswertungen von Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).
Das 130-jährige Mittel liegt bei 66 Millimetern. Im September wurde durchschnittlich 48,8 Millimeter Niederschlag registriert. Noch ausgeprägter war das Defizit im Lippe-Gebiet: Dort fielen im Gebietsmittel lediglich 40,4 Millimeter gegenüber einem langjährigen Durchschnitt von 64 Millimetern. Die anhaltende Trockenheit kann nach Angaben der Wasserwirtschaftsverbände Folgen für Böden, Grundwasser und Oberflächengewässer haben. Niedrige Wasserstände können den Sauerstoffgehalt in Flüssen und Bächen beeinträchtigen. EGLV sieht darin einen weiteren Grund, das Schwammstadt-Prinzip voranzutreiben. Regen soll möglichst vor Ort versickern, gespeichert oder Gewässern zugeführt werden, statt über die Kanalisation abzufließen.
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