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Elementarschutz für alle: Versicherer legen Modell für Sicherungssystem gegen Naturgefahren vor

Die in Deutschland tätigen Versicherer haben ein Modell vorgelegt, wie flächendeckende Verfügbarkeit, langfristige Versicherbarkeit und Bezahlbarkeit von Elementarschutz in der Praxis erreicht werden können. Die Klimaschäden hätten sich in Deutschland seit 1980 ver-fünffacht. Versicherung allein reiche allerdings nicht. Ohne konsequente Prävention würden die Risiken weiter steigen. Für den Schadenfall verfügt das entwickelte Modell Elementar Re über zwei privatwirtschaftliche Sicherungsstufen: eine eigene Rückversicherung und ei-nen schrittweise aufgebauten Sicherungsfonds. Ergänzt werden diese durch einen staatlichen Stop-Loss-Mechanismus, der ausschließlich bei seltenen Extremereignissen greift – also nur dann, wenn die privatwirtschaftlichen Reserven weitestgehend ausgeschöpft sind. Der Staat übernimmt damit weder die Rolle eines Erstversicherers noch eines dauerhaften Rückversi-cherers. Vielmehr folgt der Ansatz der im Koalitionsvertrag verankerten Idee einer staatlich unterstützten Rückversicherungslösung, die den Markt sinnvoll ergänzt, ohne ihn zu erset-zen, so die Versicherungswirtschaft in einer Mitteilung. Dieser Mechanismus bildet einen gezielten Schutzanker für außergewöhnlich schwere Katastrophen mit einem Schadenvolu-men von mehr als 30 Milliarden Euro.

Vorschlag der Versicherungswirtschaft für ein Naturgefahren-Gesamtkonzept (Quelle: GDV)

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