Duisburg-Essen: 11,5 Millionen Euro Förderung für FutureWaterCampus
Die Universität Duisburg-Essen erhält ein neues Zentrum für ihre international anerkannte Wasserforschung, den FutureWaterCampus. Dieser Campus ist als Ort inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit konzipiert. In biologischen und chemischen Laboren arbeiten Natur-, Ingenieur- und Gesellschaftswissenschaften gemeinsam mit Praxispartnern an nachhaltigen Lösungen für globale Herausforderungen. Geplant sind unter anderem eine Versuchshalle für großtechnische Anlagen, die den Transfer von Forschungsergebnissen vom Labor in den Pilotmaßstab ermöglicht, sowie eine Denkfabrik und ein Wissenshub zur Stärkung von Vernetzung und Weiterbildung.
Drei wissenschaftliche Schwerpunkte stehen dabei im Fokus:
Algenforschung: Die Universität Duisburg-Essen verfügt über die weltweit größte universitäre Algensammlung und ist international führend, unter anderem in Kooperation mit Partnern wie der University of California, Berkeley.
Membranforschung: Als Schlüsseltechnologie moderner Trennverfahren spielt sie eine zentrale Rolle in der Wasseraufbereitung sowie in der Umwelt- und Biotechnologie.
Photokatalyseforschung: Innovative Verfahren zur Wasserreinigung, etwa durch den Einsatz von Licht werden entwickelt.
Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung fördern den FutureWaterCampus. Umweltminister Oliver Krischer hat Mitte März einen Bewilligungsbescheid über 11,5 Millionen Euro übergeben. Der Neubau entsteht in direkter Nachbarschaft zum Forschungsbau ACTIVE SITES am Thurmfeld in Essen.
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