Dresden verstärkt Hochwasserschutz an der Brühlschen Terrasse
Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen rüstet die Hochwasserschutzanlage an der Brühlschen Terrasse in Dresden nach. Im Torbogen der Brühlschen Gasse wird eine zusätzliche Verankerung für einen mobilen Hochwasserverschluss eingebaut. Die Kosten betragen 215 000 Euro und werden vom Freistaat Sachsen getragen.
Der mobile Verschluss hat eine Höhe von knapp drei Metern. Um ihn bei Hochwasser aufbauen zu können, werden Fundamente und Seitenwiderlager in den Torbogen eingebaut. Die Hochwasserschutzanlage in der Dresdner Altstadt wurde 2011 fertiggestellt. Neue Untersuchungen zur Hochwassergefahr machen jedoch redundante Hochwasserverschlüsse der Torbögen nötig. Dabei wird hinter dem bereits vorhandenen mobilen Verschluss eine zweite Ebene eingebaut. Damit bleiben die historischen Gebäude und der rege Personenverkehr hinter dem Torbogen auch beim Versagen der ersten Ebene zuverlässig vor Hochwasser geschützt.
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