Drei "Kommunalheldinnen 2026" ausgezeichnet
Das ZFK-Frauennetzwerk hat Alina Kosmützky, Josefin Büttner und Julia Dreindl als "Kommunalheldinnen 2026" ausgezeichnet. Der Preis würdigt Frauen, die mit Mut, Kreativität und Engagement die kommunale Wirtschaft mitgestalten.
Die drei Preisträgerinnen stehen für unterschiedliche Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge. Josefin Büttner, Fachgebietsleiterin Kabel und Leitungen Hochspannungen bei Stromnetz Berlin, wurde für ihren Einsatz für eine sichere Stromversorgung und ihr Krisenmanagement gewürdigt. Julia Dreindl, Netzanlagentechnikerin bei den Innsbrucker Kommunalbetrieben, arbeitet am Ausbau und an der Instandhaltung des Hochspannungsnetzes.
Auszeichnung für Engagement in der Wasserwirtschaft
Mit Alina Kosmützky gehört auch eine Vertreterin der Wasserwirtschaft zu den drei Preisträgerinnen. Die Projektleiterin für Erschließungen und Klimafolgenanpassung bei den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB) entwickelt Konzepte für eine zukunftsfähige Entwässerung und klimaresiliente Stadtquartiere. Unter anderem ist sie an der Konzeption des neuen Kölner Stadtteils Kreuzfeld beteiligt. Dabei beschäftigt sie sich mit innovativem Regenwassermanagement sowie neuen Sanitärsystemen und der getrennten Erfassung und Nutzung unterschiedlicher Abwasserströme.
Kosmützky ist zudem eng mit der Jungen DWA verbunden. Von 2022 bis 2025 war sie deren zweite Stellvertreterin auf Bundesebene. Darüber hinaus engagiert sie sich bei den Stammtischen der Jungen DWA und für den Austausch zwischen jungen Fachkräften in der Wasserwirtschaft. „Um unsere Städte dauerhaft lebenswert zu erhalten, setze ich auf innovative Konzepte des Regenwassermanagements und Lösungen für eine klimaresiliente Stadtentwicklung”, sagt Kosmützky. Da echte Innovation für sie jedoch nicht beim Regenwasser aufhört, kommt nun der nächste Schritt: "Schmutzwasser als wertvolle Ressource verstehen.”
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20260908_002