Dortmund veröffentlicht detaillierte Hochwassergefahrenkarten
Die Stadtentwässerung Dortmund hat erste detaillierte Hochwassergefahrenkarten für städtische Fließgewässer veröffentlicht. Zum Start stehen Daten für die Einzugsgebiete von Marksbach und Heisterbach in den Stadtbezirken Hombruch und Hörde zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können die virtuellen Karten im Geoportal der Stadt aufrufen.
Auf den Karten werden neben räumlicher Ausdehnung möglicher Überflutungen auch Wassertiefen, Fließrichtungen und Strömungsgeschwindigkeiten abgebildet. Sie ordnen ein, wo mit Überschwemmungen durch über die Ufer tretende Fließgewässer gerechnet werden muss. Die neuen Übersichten sollen eine Ergänzung zu der bereits bestehenden Starkregen-Gefahrenkarte sein. Unterschieden werden drei Hochwasserszenarien: häufige Ereignisse mit einer statistischen Wiederkehrzeit von zehn bis 20 Jahren, ein mittleres Hochwasser mit einer Wiederkehrzeit von 100 Jahren sowie ein extremes Hochwasser. Die Stadt Dortmund vermisst nach eigenen Angaben für die Gefahrenkarten nach und nach alle städtischen Gewässerprofile. Dabei müssen unter anderem Gewässersohle und Ufer sowie Brücken, Wehre und Verengungen erfasst werden. Die Stadtentwässerung arbeitet dabei mit dem Vermessungs- und Katasteramt sowie Emschergenossenschaft und Lippeverband zusammen. Dortmund geht mit der Einführung einen weiteren Schritt in Sachen Katastrophenschutz.
Weiterführende Links
Webcode
20260902_002